marib

Obamas Rassehund

In Hundezucht on April 16, 2009 at 7:53

Nun mehren sich bestimmte Stimmen, weil Präsident Obama sich doch für einen Rassehund und nicht wie zuerst angedacht für einen Mischling aus einem Tierheim entschieden hat.

Logisch, wenn bestimmte Ansprüche zusammentreffen, die ein Hund erfüllen soll, in diesem Fall das Haarkleid wegen der Allergie der Tochter, kann es kein Mischling sein. Da hat sich die Präsidentenfamile sehr vernünftig beraten lassen und richtig entschieden. Das müsste auch der naivste Tierschützer verstehen. Deshalb gibt es eben so etwas wie eine Rassehundezucht, damit man bestimmte Eigenschaften ganz sicher in einem Hund wiederfindet.
Richtig ist sicherlich, dass der Portugiesische Wasserhund kein einfacher Hund ist und einem Nichthundeerfahrenen einiges abfordert. Vielleicht sogar zuviel, doch könnte ja ein Hundetrainer den Töchtern das nötige Wissen vermitteln. Was allerdings ein größeres Problem sein wird, dass auch in dem Artikel angesprochen wurde: Wird der Portugiese nun ein Modehund? Das wäre natürlich eine Katastrophe, weil sich wieder genau die falschen Menschen einen Hund zulegen werden, ohne zu prüfen, welche Anforderungen diese Rasse stellt. Bis jetzt lebte sie etwas im Untergrund und rückt nun durch die Wahl als First Dog ins Rampenlicht.

  1. Leider zu befürchten, dass einmal mehr ein zumindest zeitweiser Modehund kreiert wurde. Das kann nicht gut sein. Leider wurde diese Entscheidung von Herr Obama PR-technisch ziemlich ausgeschlachtet. Hätte mir da etwas mehr Verantwortungsbewusstsein in Form von nicht-öffentlich gewünscht.