marib

Hundezüchter ?

In Hundezucht on Mai 15, 2009 at 12:49

Eine wirklich ausnahmslos treffende Auflistung zur Definition Züchter finde ich bei diesen Irish Terrier-Züchtern.

Was ist ein Züchter
-Ein ZÜCHTER ist jemand, dem dürstet es nach Wissen u. doch weiß er nie alles. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Bequemlichkeit u. Verpflichtung.

-Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel u. wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so wichtige Ausstellung, die mitten in der Urlaubszeit liegt.

-Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf – aber nie ohne Kaffee – um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten und hinterher über jedes Niesen, Krabbeln u. Quietschen zu wachen.

-Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner,Weihnachten, Geburtstage, weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen.

-Ein Züchter übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes, dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen – es könnte ja die Verwirklichung lebenslanger Träume sein.

-Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Champions schlummerten. Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stubsen einer kleinen nassen Welpennase.

-Des Züchters Rücken u. Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind die stark genug, den vielversprechenden Nachwuchs auf der nächsten Ausstellung zu zeigen.

-Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Wettbewerber, und doch ist er breit genug, tausende Niederlagen u. Frustrationen zu ertragen.

-Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

-Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpens.

-Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen Zuchtfehlern und doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezie.

-Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt von den vielen Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt so voller Wissen, daß manchmal eine Sicherung durchbrennt. Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen …und begräbt tief in der Seele die Fehler und alles das, was nicht so wurde wie erhofft.

-Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung – und es sitzt am rechten Fleck .

Hundeführerschein verhindert keine Unfälle

In Generelles on Mai 12, 2009 at 9:09

Jawoll, recht hat er der Rütter! Das Mindeste ist ein Hundeführerschein, aber dadurch werden bestimmte Herrchen und Frauchen auch nicht viel klüger. Denn wie Rütter sagt, ist es das fehlende Verständnis der Hundepsyche, das immer wieder zu Unfällen führt. Nun ist es in diesem Fall sicher akzeptabel auf die BILD-Zeitung zu verweisen. Da sind immerhin gerade die meisten Leser, die am wenigsten vorgebildet sind im richtigen Umgang mit dem Hund. Schuld ist IMMER der Mensch! Das fängt bei der Zucht und Aufzucht an und setzt sich bei der unsachgemäßen Haltung und noch unsachgemäßeren Erziehung fort.

Ich bin mir sicher, dass ein Hundeführerschein gar nichts bringt, außer wie in Hamburg die Befreiung von der generellen Leinenpflicht. Aber Unfälle mit Hunden kann auch ein Besitzer mit Hundeführerschein nicht verhindern.

Problematisch bleibt nämlich dabei noch immer, was genau mit den hundeunkundigen Besitzern passiert. Gegen Dummheit ist auch kein Hundeführerschein gewachsen. .

Im Kinderwagen gebissen?

In Kind und Hund on April 29, 2009 at 1:43

Na wer glaubt denn sowas? Also erstmal frage ich mich warum ein Kleinkind nachts um 22.00 von Mama durch einen Park mit Besoffenen in der Nähe herumkutschiert wird. Dann soll plötzlich ein schwarzer Hund mit langer Schnauze aufgetaucht sein und der Kleinen, die im Kinderwagen sitzt, urplötzlich ins Gesicht begissen haben? Sehr merkwürdig, doch wenn man die Kommentare aus der Hamburger Morgenpost zu diesem Artikel liest, dann könnte der Verdacht tatsächlich aufkommen, dass vom EIGENEN Hund abgelenkt wurde.

Aber ist ja jetzt wieder ein toller Aufreißer gegen freilaufende Hunde….